Die Waffen nieder!
Eine Lebensgeschichte

18. Zweites Buch. Friedenszeit.
8. Abschnitt

Drei Wochen waren vergangen

Konrad Althaus hatte um meine Schwester Lilli angehalten und einen Korb bekommen. Er nahm jedoch die Sache nicht tragisch und blieb wie zuvor ein eifriger Besucher unseres Hauses und umschwärmte uns in den Salons der Gesellschaft.

Ich drückte ihm einmal meine Verwunderung über seine unerschütterte Vasallentreue aus:

„Es freut mich sehr,“ sagte ich, „daß Du nicht zürnst; aber es beweist mir, daß Dein Gefühl für Lilli doch kein so heftiges war, wie Du vorgibst, denn verschmähte Liebe pflegt boshaft und nachträgerisch zu sein.“

„Du irrst, verehrteste Frau Cousine — ich habe die Lilli rasend gern. Zuerst glaubte ich, mein Herz gehöre Dir; Du hast Dich aber so zurückhaltend kalt erwiesen, daß ich noch rechtzeitig die keimende Leidenschaft erstickte; dann hab’ ich mich eine Zeit lang für Rosa interessiert; schließlich aber hat sich meine Neigung bei Lilli fixiert — und dieser Neigung werde ich jetzt treu bleiben — bis an mein Lebensende.“

„Sieht Dir ganz ähnlich.“

„Lilli oder keine!“

„Da sie Dich aber nicht will, mein armer Konrad?“

„Glaubst Du, ich wäre der erste, der einen Korb bekommen, der sich bei der Selben einen zweiten und dritten geholt und beim vierten Antrag angenommen wurde? — schon um der Zudringlichkeit ein Ende zu machen? … Lilli hat sich nicht verliebt in mich, eine nicht ganz erklärliche — aber immerhin eine Thatsache. Daß sie unter so bewandten Umständen der für so viele Mädchen unwiderstehlichen Verlockung, Frau zu werden, widerstanden hat, und auf einen, vom weltlichen Standpunkt annehmbaren Antrag nicht eingegangen ist, das gefällt mir eigentlich sehr gut von ihr, und ich bin noch verliebter als zuvor. Nach und nach wird meine Anhänglichkeit sie rühren und Gegenliebe erwecken; dann sollst Du noch meine Schwägerin werden, liebste Martha. Hoffentlich wirst Du mir nicht entgegenwirken?“

„Ich? — o nein, im Gegenteil; mir gefällt Dein Verharrungssystem. So sollte immer um uns geworben werden — mit Zeit- und Zärtlichkeitsaufwand — was die Engländer to woe and to win nennen. Aber minnen und gewinnen: dazu geben sich unsere jungen Herren wahrlich nicht die Mühe. Sie wollen ihr Glück nicht erst erringen, sondern es mühelos pflücken, wie eine Blume am Wegesrand!“

Tilling war seit vierzehn Tagen nach Wien zurückgekehrt — so hatte ich erfahren — doch kam er nicht zu mir. In den Salons konnte ich natürlich nicht erwarten, ihm zu begegnen, da ihn seine Trauer von allem gesellschaftlichen Umgang fern hielt. Doch hatte ich gehofft, daß er zu mir kommen oder wenigstens mir schreiben würde; es verging aber ein Tag um den andern, ohne mir den erwarteten Besuch oder Brief zu bringen.

„Ich begreife nicht, was Du hast, Martha,“ so sprach mich eines Morgens Tante Marie an; „Du bist seit einiger Zeit so verstimmt, so zerstreut, so, ich weiß nicht wie … Du hast sehr, sehr unrecht, daß Du keinem Deiner Bewerber Gehör schenkst. Dieses Alleinsein — das habe ich zu allem Anfang gesagt — taugt nicht für Dich. Die Folge davon ist dieser Spleen, der Dich jetzt auszeichnet. — Hast Du schon Deine österliche Andacht verrichtet? Das würde Dir auch gut thun.“

„Ich denke, beides: heiraten und beichten, sollte aus Liebe zur Sache gethan werden und nicht als Spleenkur. — Von meinen Bewerbern gefällt mir keiner, und was das Beichten betrifft —“

„So ist es höchste Zeit: morgen ist Gründonnerstag … Hast Du Billets zur Fußwaschung?“

„Ja — Papa hat mir welche verschafft — aber ich weiß wirklich nicht, ob ich gehen werde.“

„O das mußt Du — es gibt nichts Schöneres und Erhebenderes, als diese Ceremonie … der Triumph der christlichen Demut: Kaiser und Kaiserin auf dem Boden rutschend, um die Füße armer Pfründner und Pfründnerinnen zu waschen — symbolisiert das nicht so recht, wie klein und nichtig die irdische Majestät vor der göttlichen ist?“

„Um durch Niederknieen Demut sinnbildlich darzustellen, muß man sich eben sehr erhaben fühlen. Es drückt aus: was Gott Sohn im Verhältnis zu den Aposteln, das bin ich, Kaiser, zu Pfründnern. Mir kommt dieses Grundmotiv der Ceremonie nicht gerade demütig vor.“

„Du hast so kuriose Ansichten, Martha. In den drei Jahren, die Du in ländlicher Einsamkeit und mit Lesen schlechter Bücher zugebracht, hast, sind Deine Ideen so verschroben geworden.“

Schlechte Bücher?“

„Ja, schlecht — ich halte das Wort aufrecht. Neulich, als ich in meiner Unschuld zum Erzbischof von einem Buch sprach, das ich auf Deinem Tisch gesehen und das ich dem Titel nach für ein Andachtsbuch hielt: „Das Leben Jesu“ von einem gewissen Strauß — da schlug er die Hände über dem Kopf zusammen und rief: „Barmherziger Himmel, wie kommen Sie zu so einem ruchlosen Werk?“ Ich wurde ganz feuerrot und versicherte, daß ich das Buch nicht selber gelesen, sondern nur bei einer Verwandten gesehen. „Dann fordern Sie diese Verwandte bei ihrer Seligkeit auf, diese Schrift ins Feuer zu werfen.“ Das thue ich hiermit, Martha. Wirst Du dies Buch verbrennen?“

„Wären wir um zwei- oder dreihundert Jahre jünger, so könnten wir zusehen, wie nicht nur das Werk, sondern auch der Autor in Flammen aufginge. Das wäre wirksamer — momentan wirksamer — auch nicht für lang’ …“

„Du antwortest mir nicht. Wirst Du das Buch verbrennen?“

„Nein.“

„So kurzweg ‚nein‘?“

„Wozu lange Reden? Wir verstehen einander in dieser Richtung doch nicht, mein liebstes Tantchen. Laß Dir lieber erzählen, was gestern der kleine Rudolf …“

Und damit war das Gespräch glücklich auf ein anderes, sehr ergiebiges Thema gelenkt, wo es zu keiner Meinungsverschiedenheit zwischen uns kam; denn über die Thatsache, daß Rudolf Dotzky das herzigste, originellste, für sein Alter vorgeschrittenste Kind der Welt ist — darüber waren wir beide einig.

Am folgenden Tag entschloß ich mich doch, der Fußwaschung beizuwohnen. Etwas nach zehn Uhr, schwarz gekleidet, wie es sich für die Karwoche ziemt, begaben wir uns, meine Schwester Rosa und ich, in den großen Ceremoniensaal der Burg. Daselbst waren auf einer Estrade Plätze für die Mitglieder der Aristokratie und des diplomatischen Korps vorbehalten. Man war da also wieder unter sich und teilte rechts und links Grüße aus. Auch die Galerie war dicht gefüllt: gleichfalls Bevorzugte, welche Eintrittskarten erlangt hatten — aber doch etwas „gemischt“, nicht zur „Crème“ gehörig, wie wir da unten, auf unserer Estrade. Kurz, die alte Kastenabsonderung und -bevorrechtung — anläßlich dieser Feier der symbolisierten Demut.

Ich weiß nicht, ob den anderen irgendwie religiös-weihevoll zu Mute war; aber ich erwartete das Kommende mit ganz derselben Empfindung, mit welcher man im Theater einem angekündigten Spektakelstück entgegensieht. Ebenso gespannt, wie man da — nachdem die Grüße von Loge zu Loge getauscht, den aufzurollenden Vorhang ansieht, schaute ich nach der Richtung, wo die Chöre und Solisten des bevorstehenden Schaugedränges erscheinen sollten. Die Dekoration war schon aufgestellt — nämlich die lange Tafel, an welcher die zwölf Greise und zwölf Greisinnen Platz zu nehmen hatten.

Ich war doch froh, gekommen zu sein; denn ich fühlte mich gespannt, was immerhin eine angenehme Empfindung ist, und eine Empfindung, welche momentan von kummervollen Gedanken befreit. Mein steter Kummer war der: „Warum läßt sich Tilling nicht sehen?“ Jetzt hatte mich diese fixe Idee verlassen; was ich zu sehen erwartete und wünschte, waren die kaiserlichen und die pfründnerischen Mitwirkenden der angesetzten Feier. Und gerade in diesem Augenblicke, wo ich seiner nicht dachte, fielen meine Augen auf Tilling. Soeben nach beendeter Messe, waren die Hofwürdenträger in den Saal getreten, gefolgt von der Generalität und dem Offizierkorps; ich ließ meinen Blick gleichgültig über alle diese uniformierten Gestalten schweifen — dieselben waren ja nicht die Träger der Hauptrollen, sondern nur zum Ausfüllen der Bühne bestimmt — da plötzlich erkannte ich Tilling, der gerade unserer Tribüne gegenüber Aufstellung genommen hatte. Es durchzuckte mich wie ein elektrischer Schlag. Er sah nicht in unsere Richtung. Seine Miene trug die Spur des in den letzten Wochen durchgemachten Leides: es lag ein tieftrauriger Ausdruck in seinen Zügen. Wie gern hätte ich durch einen stummen, innigen Händedruck mein Mitgefühl ihm ausgedrückt! Ich ließ meinen Blick hartnäckig auf ihn geheftet, hoffend, daß dies durch eine magnetische Gewalt ihn zwingen würde, auch zu mir aufzuschauen — aber vergebens.

„Sie kommen sie kommen!“ rief Rosa, mich anstoßend. „So sieh doch hin. … Wie schön! Wie ein Gemälde!“

Es waren die Greise und Greisinnen, angethan in altdeutsche Tracht, welche jetzt hereingeleitet wurden. Die jüngste von den Frauen — so hatten die Zeitungen berichtet — war achtundachtzig, der jüngste von den Männern fünfundachtzig Jahre alt. Runzlig, zahnlos, gebückt; — ich konnte Rosas „Ach wie schön“ wahrlich nicht bestätigt finden. Was ihr gefiel war jedenfalls die Verkleidung. Diese stimmte eigentlich auch vortrefflich zu der ganzen, von mittelalterlichem Geist durchwehten Ceremonie. Die Anachronismen hier waren wir, in unseren modernen Kleidern und mit unseren modernen Begriffen — wir paßten nicht in dies Gemälde.

Nachdem die vierundzwanzig Alten ihre Sitze an der Tafel eingenommen hatten, trat eine Anzahl goldgestickter und ordengeschmückter, zumeist ältlicher Herren in den Saal: — die Geheimen Räte und Kammerherren; viele bekannte Gesichter — auch Minister „Allerdings“ befand sich darunter. Zuletzt folgten die Geistlichen, welche bei der feierlichen Handlung fungieren sollten. Jetzt also war der Einmarsch der Statisten vorüber und die Erwartung des Publikums auf das höchste gespannt.

Meine Augen waren jedoch nicht so starr, wie diejenigen der übrigen Zuschauer, nach jener Richtung geheftet, wo der Hof erscheinen sollte, sondern kehrten immer zu Tilling zurück. Dieser hatte mich nunmehr gesehen und erkannt. Er grüßte.

Wieder legte sich Rosas Hand auf meinen Arm:

„Martha — ist Dir unwohl? Du bist plötzlich blaß und rot geworden — schau’! … jetzt! jetzt!!“

In der That: der Kapell- — will sagen der Oberceremonienmeister hob seinen Stab und gab das Zeichen, daß das Kaiserpaar nahe. Dies versprach nun allerdings einen lohnenden Anblick, denn abgesehen davon, daß es das höchste war — war es sicherlich eins der schönsten Paare im Lande. Mit Kaiser und Kaiserin zugleich waren auch mehrere Erzherzoge und Erzherzoginnen hereingekommen und jetzt konnte die Feier beginnen. Truchsessen und Edelknaben trugen die gefüllten Schüsseln herbei, und der Monarch und die Monarchin stellten dieselben vor die sitzenden Alten hin. Das war wieder mehr Gemälde als je. Das Geräte und die Speisen und die Art der Pagen, dieselben zu tragen, erinnerte an verschiedene berühmte Bilder von Festgelagen im Renaissancestil.

Kaum aber waren die Gerichte aufgestellt, so wurde die Tafel wieder abgeräumt, eine Arbeit, welche — gleichfalls als Zeichen der Demut — die Erzherzoge verrichteten. Hiernach ward die Tafel hinausgetragen, die eigentliche Effektscene des Stückes (was die Franzosen „le clou de la pièce“ nennen) — die Fußwaschung — begann. Freilich nur eine Scheinwaschung, wie das Mahl nur ein Scheinmahl gewesen. Auf dem Boden knieend, streifte der Kaiser mit einem Tuch über die Füße der Greise hinweg, nachdem der ihm assistierende Priester aus einer Kanne scheinbar Wasser darüber gegossen, und so rutschte er vom ersten bis zum zwölften Pfründner, während die Kaiserin — die man sonst nur so majestätisch hochaufgerichtet zu sehen bekommt — in derselben demütigen Stellung, in welcher sie ihre gewohnte Anmut übrigens nicht verließ, die gleiche Prozedur an den zwölf Pfründnerinnen vornahm. Die begleitende Musik, oder, wenn man will, den erklärenden Chor, bildete das gleichzeitig vom Hofburgpfarrer vorgelesene Evangelium des Tages.

Gern hätte ich auf einige Augenblicke mitempfinden mögen, was in dem Geiste dieser Alten vorging, während sie so dasaßen, in der seltsamen Tracht, von einer glänzenden Menge angegafft, den Landesvater, die Landesmutter — Ihre Majestäten — zu ihren Füßen … Wahrscheinlich wäre es gar keine klare Empfindung gewesen, die ich da nachgefühlt hätte, wenn mir der gewünschte momentane Bewußtseinstausch gewährt worden wäre, sondern ein verwirrter, geblendeter Halbtraum, ein zugleich frohes und peinliches, verlegenes und feierliches Gefühl, ein vollständiges Stillstehen der Gedanken in den ohnehin unwissenden und altersschwachen armen Köpfen. Das einzige Wirkliche und Faßbare an der Sache mochte den guten Alten nur die Aussicht auf das rotseidene Beutelchen mit den dreißig Silberstücken sein, welches jedem von Allerhöchster Hand umgehängt wird und auf den Korb voll Speisen, welchen man ihnen auf die Heimfahrt mitgibt.

Die ganze Ceremonie war schnell zu Ende und gleich darauf leerte sich der Saal. Zuerst zog sich der Hof zurück; hierauf entfernten sich alle anderen Mitbeteiligten, und zugleich auch das Publikum von Estrade und Galerie.

„Schön war’s, schön war’s!“ flüsterte Rosa mit einem tiefen Atemzug.

Ich antwortete nichts. Eigentlich hatte ich keine Ursache, die Verwirrung und Gedankenarmut der Festgreise zu bemitleiden, war mir doch selber das Verständnis der eben stattgehabten Feier ein ziemlich verschwommenes, und hatte ich nur noch den einen Gedanken im Sinn: „Wird er uns am Ausgang erwarten?“

Doch wir gelangten nicht so schnell zum Ausgang, als ich gewollt hätte. Zuerst hieß es noch, mit fast sämtlichen Estradezuschauern, welche gleichzeitig mit uns ihre Plätze verließen, Hände schütteln und ein paar Phrasen tauschen. Man blieb da im Stiegenhause in einer großen Gruppe stehen und es gab einen förmlichen Morgenraout. „Grüß’ Dich, Tini.“ — „Bonjour, Martha.“ — „Ah, Sie auch da, Gräfin?“ — „Bist Du für den Ostersonntag schon vergeben?“ — „Guten Tag, Durchlaucht, vergessen Sie nicht, daß wir Sie Montag Abend zu einer kleinen Tanzerei erwarten.“ — „Warst Du gestern bei den Dominikanern in der Predigt?“ — „Nein, ich war im Sacré-cœur, wo meine Töchter eine Retraite machen.“ — „Die nächste Probe zu unserer Wohlthätigkeitsvorstellung ist Dienstag um zwölf Uhr, lieber Baron, seien Sie ja pünktlich.“ — „Die Kaiserin hat wieder superb ausgesehen.“ — „Hast Du bemerkt, Lori, wie der Erzherzog Ludwig Viktor immer zu der Götter-Fanny herüberschielte?“ — „Madame, j’ai l’honneur de vous présenter mes hommages.“ — „Ah, c’est vous, marquis … charmée.“ — „I wish you good morning, Lord Chesterfield.“ — „Oh, how are you? Awfully fine woman, your Empress.“ — „Haben Sie schon eine Loge gesichert für die Vorstellung der Adelina Patti? Ein ganz wunderbarer aufgehender Stern …“ — „Die Nachricht von der Verlobung des Ferdi Drontheim mit der Bankierstochter soll sich also doch bestätigen — es ist ein Skandal!“

Und so schwirrte es hin und her. Ein unbefangener Horcher hätte diesen Gesprächen wohl kaum angemerkt, daß sie der Nachstimmung einer eben verrichteten Demutsandacht entsprangen.

Endlich traten wir vor das Thor hinaus, wo unsere Wagen warteten und eine Menge Volk versammelt war. Diese Leute wollten wenigstens diejenigen sehen, welche so glücklich waren, den Allerhöchsten Hof gesehen zu haben: sie konnten dann ihrerseits als diejenigen, welche die Gesehenhabenden gesehen hatten, wieder minder Bevorzugten sich sehen lassen.

Kaum waren wir hinausgetreten, so stand Tilling vor mir. Er verneigte sich.

„Ich muß Ihnen noch danken, Gräfin Dotzky, für den herrlichen Kranz.“

Ich reichte ihm die Hand — aber konnte kein Wort sprechen.

Unser Wagen war vorgefahren; wir mußten einsteigen und Rosa drängte mich vorwärts; Tilling führte die Hand an die Mütze und wollte zurücktreten. Da machte ich eine heftige Anstrengung und sagte mit einer Stimme, die mir selber ganz fremd klang:

„Sonntag zwischen zwei und drei, werde ich zu Hause sein.“

Er verneigte sich stumm und wir stiegen ein.

„Du mußt Dich erkältet haben, Martha,“ bemerkte meine Schwester, als wir davonfuhren; „Deine Aufforderung klang furchtbar heiser. Und warum hast Du mir diesen schwermütigen Stabsoffizier nicht vorgestellt? Ich habe noch selten ein weniger aufheiterndes Gesicht gesehen.“