Notizen

öffentliche Notizen von Andreas K. Förster

Über RĂŒckmeldungen wĂŒrde ich mich sehr freuen!
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27.04.2023: Die langen Linien der Russophobie

In dem Online-Magazin Multipolar ist ein langer Artikel zum Thema Russophobie erschienen.

Einleitung: Westliche Politiker und Publizisten können sich immer wieder extrem abfĂ€llig ĂŒber Russland Ă€ußern, ohne dafĂŒr öffentlich kritisiert zu werden. Rhetorisch darf offenbar jedes Tabu gebrochen werden. Dieser negative Umgang, der in Bezug auf andere LĂ€nder kaum vorstellbar ist, geht weit ĂŒber sachlich berechtigte Kritik an der russischen StaatsfĂŒhrung hinaus und ist in Kriegszeiten genauso beobachtbar wie in Friedenszeiten. Die Verantwortlichen greifen dabei auf bestimmte Stereotype und Unterstellungen gegenĂŒber Russland zurĂŒck, die schon seit Jahrhunderten wiederholt werden und sich tief ins westliche Unterbewusstsein eingegraben haben.

26.03.2023: Die Hegemonie der USA und ihre Gefahren

Rainer Rupp: „Unter dem noch recht harmlos klingenden Titel ‚Die Hegemonie der USA und ihre Gefahren‘ hat das chinesische Außenministerium ĂŒber den Weg der Xinhua-Nachrichtenagentur eine quasi-offizielle Generalabrechnung mit dem gemeingefĂ€hrlichen Schurkenstaat in Washington veröffentlicht. Das geschah ausgerechnet drei Tage vor dem Jahrestag des Beginns der russischen Sonderoperation in der Ukraine. Damit hatte Peking der geplanten weltweiten Propaganda-Show des kollektiven Westens zur Verurteilung des angeblich ‚unprovozierten russischen Angriffskriegs‘ einen Strich durch die Rechnung gemacht."

13.02.2023: Manifest fĂŒr Frieden

Hiermit möchte ich auf die Petition „Manifest fĂŒr Frieden“[1] hinweisen. Wenn ich auch nicht mit jeder Formulierung darin zufrieden bin, so ist es doch ein wichtiger Gegenpol zur Kriegstreiberei dieser Zeit.

Ich bin fĂŒr „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete“ (welche Partei hatte nochmal diesen Slogan?)

Orwell ist sehr aktuell: „Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Ignoranz ist StĂ€rke“

Achtung: bei dieser online-Plattform muss man beim Klicken sehr aufpassen, dass man nicht mit Spam zugemĂŒllt wird.

01.01.2023: Vier in einer Reihe

Zum Jahresende habe ich nochmal ein altes Projekt von mir angefasst. Das Spiel „Vier in einer Reihe“. Das Spiel ist zwar besser bekannt unter dem Namen „Vier Gewinnt“, aber der Name ist markenrechtlich geschĂŒtzt.

Da hab ich jetzt eine moderne grafische OberflĂ€che fĂŒr gemacht. Die benötigt die SDL2.

Das Projekt war ursprĂŒnglich mal eine StilĂŒbung, um mit einem Compiler zurecht zu kommen, der einen uralten Dialekt der Programmiersprache C umsetzte: K&R C. Das war noch vor der Standardisierung der Sprache. Mit diesem Compiler kann ich unter GNU/Linux sogenannte .COM Dateien fĂŒr DOS erstellen. Solche .COM Dateien sind auf 64kB beschrĂ€nkt. Das war auch damals unter DOS schon recht unĂŒblich geworden. Also das Ganze war eine ziemliche technische Herausforderung fĂŒr mich.

Den Quelltext habe ich natĂŒrlich veröffentlicht. Aber man sollte sich das gewiss nicht ansehen, um C zu lernen! Wie gesagt, das ist grĂ¶ĂŸtenteils ein sehr veralteter Dialekt! Die neue grafische OberflĂ€che ist in modernem C geschrieben, benutzt aber auch die alten Teile fĂŒr die Logik. Unter DOS lĂ€uft nur die Textmodus-Version.

24.09.2022: Rede von Oskar Lafontaine

Hiermit möchte ich auf die Rede von Oskar Lafontaine bei den Pleisweiler GesprĂ€chen aufmerksam machen. Das Thema lautete: „Ende der Entspannungspolitik? Wer Frieden will, muss sich von den USA befreien.“

Er spricht mir da voll aus dem Herzen. Aufgrund seiner Vergangenheit und seines Rufes, kann er jedoch auch Dinge aussprechen, die man bei mir als absurd ansieht.

Nun, ich möchte hiermit zum Ausdruck bringen, dass ich mit meiner Meinung zumindest nicht allein auf weiter Flur bin, wie man mir oft vorwirft.

Ich bin gegen Krieg! Man muss aber auch nĂŒchtern betrachten, von wem ein Krieg ausgeht.

Meines Wissens nach hat sich Russland viele viele Jahre aus dem Krieg in der Ukraine herausgehalten. Wie können also ausgerechnet die nun als der Aggressor dargestellt werden?

31.03.2022: RĂŒckzug

Mein Mastodon-Zugang ist jetzt gelöscht. Auch dort hat man mir klar zu verstehen gegeben, dass meine Meinung unerwĂŒnscht ist.

In der Öffentlichkeit entsteht zur Zeit der Eindruck, als ob alle der selben Meinung sind. Das liegt allerdings nur daran, dass abweichende Meinungen massiv unterdrĂŒckt werden.

Eine Zensur findet statt. Vergleiche Artikel 5 des Grundgesetzes.

Mir bleibt mal wieder nur der RĂŒckzug ins Private.

12.12.2020: Corona-Ausschuss

Da die Videos vom Corona-Ausschuss öfter mal zensiert werden, habe ich auf eigene Faust mal eine Webseite mit Audio-Aufnahmen angelegt.

Man kann die Aufnahmen ĂŒber einen Rechtsklick auch herunterladen. Die Dateien sind mit etwa 24 kbit/s sehr klein.

Der Server ist fĂŒr ein Jahr finanziert, und wird danach voraussichtlich offline gehen.

07.11.2020: Corona

Da hier bisher von mir nur eine Anmerkung aus der Anfangszeit der Corona-Krise steht, möchte ich darauf hinweisen, dass meine Sichtweise mittlerweile doch wesentlich differenzierter geworden ist.

Eines vorweg: Ich bin kein „Corona-Leugner“. Ich bin durchaus ĂŒberzeugt davon, dass es diese Krankheit gibt, und dass sie nicht ganz ungefĂ€hrlich ist. Dennoch halte ich die Gegenmaßnahmen fĂŒr ĂŒberzogen.

Durch den Lockdown können sich Kleinbetriebe und MittelstĂ€ndler oft nicht mehr halten und gehen zugrunde. KĂŒnstler, die sich durch Auftritte finanzieren, gehen zugrunde, weil sie entweder Veranstaltungen ganz absagen, oder die Zuschauer-Zahl stark begrenzen mĂŒssen, wegen Abstands-Auflagen.

Die Krankheit ist eine Gefahr. Ob diese Krankheit jedoch tatsĂ€chlich mehr Leid verursachen wĂŒrde als der Lockdown, halte ich mittlerweile fĂŒr fraglich.

Ja, es gibt auch Profiteure der Krise. Das sind große Online-Plattformen. Nun sind das aber meist US-Amerikanische Großkonzerne; also ausgerechnet die, die eh schon im Geld schwimmen. Es findet eine verstĂ€rkte Umverteilung statt, von unten nach oben. Die Schere zwischen arm und reich geht weltweit immer weiter auseinander (außer vielleicht in China).

Es gibt auch Leute, fĂŒr die ist das Tragen einer Maske eine echte Qual. Zum Beispiel fĂŒr einen Asthmatiker wie mich. Ich nĂ€hme tatsĂ€chlich lieber eine schwere Krankheit in Kauf, ja selbst die Gefahr zu sterben, als diese permanente Atemnot zu ertragen. Nun bin ich es aber gemeinhin gewohnt, zuhause zu bleiben. Das Rausgehen ist aber derzeit fĂŒr mich mit noch mehr Ängsten verknĂŒpft, als es eh schon war.