lesen – Webanwendung zum Veröffentlichen von Literatur

40. Text-Schnittstelle

Es gibt auch eine reine Text-Schnittstelle, mit der man spezialisierte Anwendungen entwickeln kann, zum Beispiel Thin-Clients. Wenn man bei der URL hinten „.txt“ anhängt, bekommt man reine Textdaten, ohne XHTML-Code.

Mit „…/index.txt“ erhält man die Buchübersicht; mit „…/buch.txt“ bekommt man den Text des gesamten Buches; mit „…/buch/index.txt“ nur das Inaltsverzeichnis; das Vorwort — falls vorhanden — mit „…/buch/0.txt“; das erste Kapitel dann mit „…/buch/1.txt“ und so weiter…

Im HTTP-Kopf wird bei den einzelnen Kapiteln ein zusätzlicher Eintrag mitgeschickt, mit Links zum Inhaltsverzeichnis, dem vorherigen und dem nächsten Kapitel (siehe RFC 5988). Dies kann für ein Navigationsmenü genutzt werden. Normale Webbrowser ignorieren diesen Eintrag.

Wenn man Daten als Text anfordert, werden auch eventuelle Fehlermeldungen als reiner Text gesendet. Neben dem HTTP-Statuscode erkennt man solche Fehlermeldungen auch daran, dass sie mit einem Stern (*) beginnen. Man sollte aber auch nicht die Möglichkeit vergessen, dass Fehlermeldungen evtl. nicht von diesem Programm, sondern vom Webserver generiert werden, und somit als (X)HTML-Code ausgeliefert werden. Es sollte aber reichen zu erkennen, dass das Ergebnis mit „<“ beginnt und dann mit einer allgemeinen Fehlermeldung zu reagieren.

Man kann beispielsweise das Werkzeug „curl“ verwenden. Dabei sollte man immer den Parameter „-L“ und eventuell „--compressed“ verwenden. Außerdem könnte „-f“ hilfreich sein.